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Startpunkt: Familie auf nach Nirgendwo

Gleichgesinnte, steigt mit ein und fahrt ne Runde mit, auf unserem „Navi nach Nirgendwo“-Blog.

Heute starten wir. Die Idee bestand schon länger, aber heute beim Kaffee – zwischen Kidz zur Tagesmutter bringen und kurz bevor wir uns unseren Arbeiten zuwenden, an einem Freitag, nach einer langen Woche – heißt es nun: Hallo Welt!

„Ohne Navi nach Nirgendwo
Irgendwo fange ich neu an
Und hinter mir wird das Gewohnte klein
Und niemand weiß genau, wo ich gestern war und morgen bin
Wir finden das heraus
und du bist raus wenn ich dich find“

Ro-Shan
Navi nach Nirgendwo
(2012)

Vom Songtitel zum Familienmotto

Ahnungslos schrieb ich, Robin, 2011 diesen Songtext. Damals noch Single, ich kannte Kaddi noch nicht, irgendwann heiraten und Kinder wollte ich zwar, aber davon konnte noch keine Rede sein. Ich wollte mit meiner Band durchstarten, ohne Plan B. Heute wird der Songtitel zu unserem Familien-Motto – er passt einfach so wie gut wie kein anderer zu uns.

Standortbestimmung

Seit 2 1/2 Jahren sind wir nun verheiratet, leben im Ruhrgebiet und haben jetzt fast 2 Jahre alte Zwillingsmädchen – die uns mächtig stolz machen, uns herausfordern und rund um die Uhr bei Laune halten. Wir sind bio, manchmal vegan, manchmal auch nicht. Experimentieren, probieren, … aber so richtig wollen wir uns nicht festlegen. Ähnlich ist es mit unseren Jobs: Kaddi ist Sozialpädagogin, hat vor kurzem angefangen Psychologie per Fernstudium zu studieren und ich, Robin, bin Grafiker und Musiker, war lange selbstständig und musste aufgrund der doch erheblichen Umstellung beides zurückfahren und wieder in ein Angestelltenverhältnis in Teilzeit gehen.


Den Song könnt ihr übrigens hier bei iTunes kaufen: Ro-Shan – Navi nach Nirgendwo

Navi an, Ziel unbestimmt

Ist das jetzt alles. Miete reinkriegen, bisschen was sparen, überleben, manchmal Urlaub ..? Wir glauben da ist noch mehr. Deshalb machen wir uns – gedanklich – auf dem Weg. Wie und wo wollen wir in Zukunft leben, wie unser Geld verdienen und was wollen wir noch bewegen. Wir fangen neu an, lassen das Gewohnte hinter uns und wissen nicht wohin die Reise geht. Aber wir finden das heraus, gemeinsam hoffentlich mit euch, allen Lesern dieses Blogs,  und dann sind wir raus und eventuell drin, in einem Leben in Gemeinschaft, in der Natur, gefüllt mit Sinn und Leichtigkeit, wo wir mehr Zeit füreinander haben können, zusammen lachen und weinen, Leben teilen und Träume wahr werden lassen.

Kennst du diese Gedanken, bist du unterwegs oder schon angekommen? Wenn ja, wie sah deine Reise aus, welche Etappen musstest du meistern? Vielleicht magst du uns ja ein Kommentar dalassen – wir freuen uns darauf von dir zu hören!

Zusammen ins Nirgendwo! 😀
Kaddi & Rob

5 Kommentare

  1. Flo sagt

    verrückt, da sieht man sich mal 5 Jahre nicht und schon bist du zweifacher (?) Vater und mittendrin im ganz normalen Familienwahnsinn. 😀 Ich gratuliere! Bei uns ist übrigens gerade Nummer 2 unterwegs. Ab August dann zu viert.

    • Robin sagt

      Hi Flo,
      yes so eine krasse Umstellung wenn die Familie am Start ist.
      Aber helf mir ma kurz auf die Sprünge – welcher Flo bist du genau? Hab zwar ne Vermutung, kanns aber nicht genau sagen. Lass von dir hören 😉
      Lg Robin

    • Robin sagt

      Hi Flo, sorry die sehr späte Rückmeldung – der Blog hatte in letzter Zeit sehr wenig Priorität … Jetzt gehts wieder weiter. Zupfst du immer noch fleißig die Bass-Strings? 😉

  2. Flo sagt

    Die letzten 5 Jahre leider nicht, aber wir haben kürzlich die Gemeinde gewechselt und da ergibt sich gerade endlich wieder die Gelegenheit. Nur sind wir mit unseren zwei Jungs auch so ausgelastet, dass ich es erstmal ruhiger angehen lassen muss, als mir lieb ist. Aber es tut gut Licht am Ende des ich-hab-keine-Band-Tunnels zu sehen. 🙂 Hab in der Zwischenzeit viel Gitarre für meinen Großen gespielt.
    Tat übrigens gut, deinen letzten Blog-Eintrag zu lesen. Dass Wollen, Können und Sollen schwer unter einen Hut zu bekommen sind, kenne ich auch gut. Da denkt man sich, in einem Monat Elternzeit sollte man doch manches endlich mal erledigen können und dann kommt man zu sehr wenig bis nichts… 😀
    Gut, wenn es einem dann gelingt, sich nicht noch zusätzlich einreden zu lassen, dass man das doch eigentlich mit links handlen können müsste und was man für ein Rabenvater ist, wenn man innerlich manchmal auf 180 und darüber hinaus ist…

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